Atomkraft - Sofort Abschalten!
Die Regierung Angela Merkels (CDU) hat ein Atom-Moratorium für acht Atomkraftwerke verhängt. In den kommenden drei Monaten sollen sie eingehenden Sicherheitschecks unterzogen werden. Eine Reaktorsicherheitskommission und eine Ethik-Kommission sollen helfen, die Weichen für eine künftige Atom-Politik zu stellen.

"Während im Hinblick auf Japan derzeit nicht viel mehr möglich ist als ein gemeinsames Hoffen, dass zumindest die allerschlimmsten Szenarien für die dort lebenden Menschen ausbleiben, haben wir es hier in Deutschland in der Hand, diesem Spuk ein Ende zu bereiten!", so das Bündnis "Sofort Abschalten" der südwestdeutschen Anti-Atom-Initiativen.
Um Druck auf die Regierung zu machen, die acht vom Netz genommenen deutschen AKW nicht wieder hochfahren zu lassen und den Atomausstieg schnell und entschlossen durchzusetzen, haben die Atomkraftgegner eine ePetition zum sofortigen Atomausstieg beim Deutschen Bundestag eingereicht.
Hier geht es zur Kampagne "Sofort Abschalten!" Die Petition kann auch direkt abgerufen werden. Und hier ist das Video zur Petition:
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In mehr als 400 deutschen Städten halten Atomstrom-Gegner Mahnwachen für die Opfer in Japan ab: Vor dem Kanzleramt ist die Opposition prominent vertreten, aber für Gabriel, Roth, Trittin und Co. wird die Mahngewache richtig schmerzhaft. Bundeskanzlerin Merkel will heute erste Atomkraftwerke abschalten lassen, während die Lage in Japan aus dem Ruder gerät.
Auch am zweiten Tag der Havarie des Atomkraftwerks Fukushima ist das Ausmaß der Katastrophe unklar. Samstag Vormittag kam es zu einer Explosion, die das Reaktorgebäude zerstörte. Die japanische Regierung hat eine Kernschmelze zunächst bestätigt, später jedoch wieder dementiert. Unklar ist zur Zeit auch, wie der Zustand von vier weiteren AKWs und einer Wiederaufarbeitungsanlage ist, in denen ebenfalls Probleme gemeldet wurden.
Nur noch 33 Prozent würden CDU/CSU wählen, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre
Nach dem Erdbeben in Japan kam es im Atomkraftwerk Fukushima möglicherweise zu einer Kernschmelze. Explosion zerstört Reaktorgebäude, Dach eingestürzt. Behörden befürchten weit über 10.000 Tote.
Ein Jahr nach Fukushima: Umweltverbände und Anti-Atom-Initiativen rufen zu bundesweiten Protesten an Atomstandorten auf und mahnen zur schnellen Energiewende. Die nämlich ist durch die schwarz-gelbe Politik ins stocken geraten. Auch in anderen Ländern sind Proteste angekündigt.
Montagsdemonstrationen: in über 700 Orten gehen die Menschen auf die Straße
Am Kraftwerk Tihange fanden sich 2.000 Menschen ein, um gegen Atomkraft zu protestieren
Am Montag hat die Reaktorsicherheits-Kommission ihren Bericht an die Bundesregierung übergeben. Nun äußert Wolfgang Renneberg Kritik an dem AKW-Stresstest. Er war von bis 2009 Abteilungsleiter für Reaktorsicherheit, Strahlenschutz und Entsorgung im Bundesumweltministerium.
Die Welt nach Fukushima: In einer Serie beleuchtet klimaretter.info, welche Auswirkungen das Reaktorunglück auf die Atompläne einzelner Länder hat. Heute: Frankreich. Drei Monate nach dem Atom-GAU in Fukushima demonstrierten Atomgegner in Frankreich für einen schnellen Ausstieg. Unter ihnen auch viele Exil-Japaner.
Die Bundesregierung will den Weiterbau des brasilianischen Atomkraftwerks Angra 3 mit einer staatlichen Kreditbürgschaft absichern. Am Samstag starteten Umweltorganisationen eine Protestwoche. klimaretter.info sprach mit dem brasilianischen Energieexperten Célio Berman über die Interessen hinter dem umstritten Atomkraftwerk.
Traditionelle Castor-Auftakt-Demonstration im Wendland in Niedersachsen übertrifft alle Erwartungen
Acht Atomkraftwerke sollen vom Netz, ihre Sicherheit in den kommenden drei Monaten überprüft werden. Gleichzeitig ist Merkel überzeugt, dass die Reaktoren sicher seien. Der klimaretter.info-Sicherheitscheck zeigt: Nicht nur Erdbeben können zu einem Problem werden, sondern auch Terroranschläge oder Alterserscheinungen.
Nachdem sich in Reaktor 3 kurzfristig der Druck erhöht hatte, ist dieser wieder gesunken
Die Welt nach Fukushima: In einer Serie beleuchtet klimaretter.info, welche Auswirkungen das Reaktorunglück auf die Atompläne einzelner Länder hat. Heute: Die afrikanische Staaten, die von Atomkraftwerken träumen. Unterstützt wird der Kontinent dabei von der Atomenergieorganisation IAEO, die kräftig die nukleare Werbetrommel rührt.
Brennstäbe in drei von sechs Reaktoren des AKW Fukushima I beschädigt: Kritik am falschen Vertrauen auf "menschliche Perfektion


