Querstellen mit dem Bischof
Brasilien plant mit dem Staudamm "Belo Monte" derzeit eines der größten Staudamm-Projekte der Welt. Wird "Belo Monte" umgesetzt, verändert sich die Struktur eines der artenreichsten Flüsse der Welt grundsätzlich. Im Fluss Xingú leben heute drei- bis viermal so viele Fischarten wie in ganz Europa zusammen, warnt die Organisation Rettet den Regenwald. Mindestens 668 Quadratkilometer Regenwald würden geflutet und wären für immer verloren.

"Marsch gegen Belo Monte" mit Bischof Erwin Kräutler. (Foto: Right Livelihood Award)
Der Großteil der Energie, die "Belo Monte" produzieren soll, ist für die energieintensive Exportindustrie Brasiliens bestimmt. Vor allem die Hersteller von Aluminium im Norden des Landes werden sich über den günstigen Strom freuen - sie zahlen nur ein Drittel des sonst üblichen Strompreises.
Der Protest der indigenen Völker gegen die Vernichtung ihrer Heimat wird von Bischof Erwin Kräutler unterstützt, der für sein Engagement im Amazonasregenwald 2010 mit dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichnet wurde. Rettet den Regenwald hat anlässlich der Preisverleihung Anfang Dezember zum Protest gegen den "Belo Monte" aufgerufen. Denn noch ist die finale Genehmigung nicht erteilt!
Machen Sie mit - schicken Sie Ihre Protest-E-Mail an Everton Vieira Vargas, den Botschafter Brasiliens in Berlin.
Zur Aktion von Rettet den Regenwald geht es hier.
Guter Journalismus kostet
Sie können die Texte auf klimaretter.info kostenlos lesen. Erstellt werden sie jedoch von bezahlten Redakteuren. Unterstützen Sie den Klimaretter-Förderverein
Klimawissen e. V. einmalig durch eine Spende oder dauerhaft mit einer Fördermitgliedschaft.
Spendenkonto
Die Schlagzeilen um 12 Uhr
In dieser Woche am meisten gelesen
Jahrestag
Das Fukushima-Dossier
11. März 2011: Die Welt wird mit Stärke 9 erschüttert, fast 20.000 Menschen sterben. Die Atomanlagen havarieren, ein politischer Tsunami folgt. Kanzlerin Merkel ändert binnen 7 Monaten ihre Politik komplett, die Welt diskutiert die Atomkraft. Zum Jahrestag präsentiert klimaretter.info jenes Dossier, das damals im Nachrichtendschungel Orientierung gab. [mehr]
Aktion des Monats Das Netzwerk Friends of the Earth hat eine Europäische Bürgerinitiative für den EU-weiten Atomausstieg gestartet. BUND-Hubert Weiger, einer der Initiatoren sagt, mit der Volksinitiative habe man "jetzt endlich eine greifbare Möglichkeit, den Weg in eine sichere und saubere Energiezukunft zu ebnen". Nutzen wir sie! [mehr] | Zu Ihrem Vorteil Sie lesen uns gerne und regelmäßig? Sie finden unser Angebot interessant, hilfreich und erhellend? Dann müssen Sie uns helfen! Unabhängiger Journalismus kostet Geld, und wenn RWE, Vattenfall, die CDU oder die Netzbetreiber nicht dafür zahlen, dann doch wohl Sie! Abonnieren Sie uns, für 3, 5 Euro oder 50 im Monat, für 100 Euro im Jahr - oder "Flattrn" Sie uns [mehr...] |
Klimaretter-Jobbörse
Die Pioniere der Energiewende
Ein Elektroingenieur für den Bereich Netzanschluss gesucht? Einen Sicherheitsexperten für die Windkraft? Eine Klimaberaterin für die Verbraucherzentrale in Mainz? Auf der klimaretter.info Jobbörse werden viele spannende Jobs zur Energiewende angeboten. [mehr]
Lexikon Was eigentlich ist TREC und was die COP? Wie berechnet sich der Heizwert und wie die Wärmestrahlung? Wie funktioniert Contracting, wie ein Smart Grid? Antworten auf diese und viele andere Fragen finden Sie in unserem Lexikon zum Stöbern - und Nachfragen [mehr] | Klimaretter-Beichtstuhl Na, doch wieder einmal schwach geworden? Doch wieder eine unnötige Strecke mit dem Auto gefahren? Doch wieder ins Flugzeug gestiegen? Fehler zu (be)kennen, ist der erste Schritt zur Besserung: Erzählen Sie einfach sich, was Sie bereuen. Und warum. Sie werden sehen: Das erleichtert! Nutzen Sie einfach unseren "klimaretter.info-Beichtstuhl". [mehr...] |
Vattenfall: Einfach schlecht vorbereitet
Es gibt Werbekampagnen, die so schlecht sind, dass man sich fragt, wie sie jemals zustande kommen konnten. Ist die Agentur zu blöd? Wollen die Chefs, die die Kampagne abnehmen, ihre Firma bewußt schädigen? Ist das Produkt so miserabel, dass es[…] [mehr...]Mehr vom Lügendetektor
Klimaretter-Dossiers
Die Gesetze der Energiewende - Eine Analyse
Atomkraft weltweit - Die Welt nach Fukushima
Der GAU von Tschernobyl - 25 Jahre später
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E10 und das Politikversagen - Wie es jetzt weiter geht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erderwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategie - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Ausgekohlt - Wie Kohlekraftwerke kippten
Nordrhein-Westfalen 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima nur Nebensache
Merkels Klimabilanz - Bilanz der Meseberg-Beschlüsse
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung
Beichtstuhl - Wen das Gewissen plagt
Kopenhagen ABC - Deshalb gibt es COPs und MOPs
Klimakonferenz-Specials
Durban Dezember 2011 - COP17 in Südafrika
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - Hoffnungszeichen in Mexiko
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Noch mehr Stillbeschäftigung
Bonn April 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Dezember 2009 - Kopenhagen Countdown
Kopenhagen Dezember 2009 - COP15
Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznan Dezember 2008 - Der 14. Klimagipfel COP14
Bali Dezember 2007 - Der 13. Klimagipfel COP13





In Stockholm wurde der Right Livelihood Award für vorbildiches Engagement für Umweltschutz und Menschenrechte verliehen
Baustopp für Mega-Staudamm im brasilianischen Amazonas-Gebiet aufgehoben
Nach dem Einschreiten der Polizei ist die Baustelle des drittgrößten Wasserkraftwerks der Welt im Amazonas-Gebiet wieder frei
Im Film "Eine andere Welt ist möglich?" beleuchtet Martin Keßler den geplanten Bau des Megastaudamms Belo Monte in Brasilien.
Für den Bau des zweitgrößten Wasserkraftwerks in Brasilien wird so viel Erdreich bewegt wie vor 100 Jahren beim Bau des Panama-Kanals - mit Mercedes-Lkw. Die Deutschen liefern 540 Lastwagen für "mindestens" 86 Millionen Euro.
Umweltschützer protestieren, Zwangsumsiedlungen werden befürchtet. Auch das deutsche Unternehmen Voith Hydro ist beteiligt
Damit die Welt die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts bewältigen kann, muss sie sich aus ihren "Denkfallen" befreien, sagt Frances Moore Lappé im Interview. Mit der derzeit vorherrschenden Marktökonomie der Verschwendung und Zerstörung "können wir Klimawandel, Hunger und Armut nicht besiegen", so die die Aktivistin und Trägerin des alternativen Nobelpreises.
In Porto Alegre beginnt das Weltsozialforum. Die brasilianische Regierung wirbt für ihr Wachstumsmodell, ihre Kritiker bemängeln umweltfeindliche Großprojekte. Aktionen zum Rio20+-Gipfel im Juni werden vorbereitet.
Die äthiopische Regierung will am Fluss Omo mit dem Staudamm Gibe III eines der monströsesten Bauwerke errichten, das Afrika je gesehen hat. Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen wenden sich zum heutigen Weltwassertag mit einer Petition dagegen.
Erstmals in der über 30jährigen Geschichte der "Right Livelihood Awards" geht eine der Auszeichnungen in diesem Jahr nach China
Brennstäbe in drei von sechs Reaktoren des AKW Fukushima I beschädigt: Kritik am falschen Vertrauen auf "menschliche Perfektion
Der katholische Theologe und Philosophieprofessor Leonardo Boff ist überzeugt: Nicht Treibhausgas-Zertifikate, sondern ein neues, ethisch begründetes Verständnis für die Natur bietet den Ausweg aus dem Teufelskreis von Wachstumsideologie und Umweltzerstörung.
Präsident Thein Sein will nicht "gegen den Willen des Volkes" handeln
Der BUND hat eine Unterschriften-Aktion gegen CCS in Brandenburg gestartet: "Dem Spuk ein Ende machen!"
Drei bis vier Milliarden Euro muss Deutschland für den Klimaschutz in Entwicklungsländern ausgeben, damit die Klimaerwärmung auf maximal zwei Grad begrenzt werden kann. So hat es der 13-jährige Isaak Schwarzkopf in seiner Petition formuliert, die er beim Deutschen Bundestag eingereicht hat. Helfen Sie dem jungen Mann! Unterzeichnen Sie mit!



